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Nachdem die Stadt Bonn ihren Entschluß bekannt gegeben hatte das Melbbad in der Sasion 2008 nicht zu öffnen, zeigten die Bürger sehr schnell was sie von dieser Entscheidung hielten. Private Plakate wurden angefertigt und aufgehangen, Geschäfte und Privatfenster wurden zur eindeutigen Meinungsäußerung genutzt. Vereinsmitglieder sammelten an verschieden Stellen immer mehr Unterschriften gegen die Schließung des Melbbads. Die Unterschriftenliste wuchs stetig, der Verein suchte das Gespäch mit der Verwaltung, plante aber gleichzeitig eine Demo am 14.6.2008. Eine Demo, die der WDR Bericht als die größte lokalpolitische Demo seit Jahren in Bonn bezeichnete.
"Das war gut so !", so war die einhellige Meinung am Samstag vor dem Alten Rathaus. Zahlreiche Bürger waren unserem Auftruf zur Demo gefolgt. Die Polizei geht von etwa 500 Teilnehmern aus, laut WDR sollen es über 1000 gewesen sein. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte, es hat Spass gemacht, die Stimmung war ausgesprochen fröhlich und positiv! Wer nicht da war, hat einfach was verpasst.
Eine bunte Mischung von Kindern, Eltern und auch
zahlreiche Senioren mit Badekappe, Bademantel oder Neoprenanzug
verbreiteten eine fast karnevalistische Stimmung ab 11.00 Uhr vom
Poppelsdorfer Schloss bis zum Alten Rathaus.
Der breite Querschnitt
durch die Bevölkerung hat der Politik eindrucksvoll gezeigt welchen
Stellenwert die Bürger dem Schwimmsport zuordnen. Denn bei aller
Ausgelassenheit der Teilnehmer ging es um eine wichtige Sache: Die
Renovierung einer Freizeiteinrichtung, die für viele Bürger zum Sommer
in Bonn gehört und in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt
wurde: dem Melbbad.
Und bei allem Respekt vor der presseamtlich
verkündeten Reparatur des Melbbades bleibt die Angelegenheit nach wie
vor in der Schwebe, solange nicht der Rat der Stadt diesen o.g.
Plänen am 18.6. zugestimmt hat.
Das schreibt die Presse zu unserer Demo: