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SPD: Stadt soll ehrenamtliches Engagement fördern

2012-05-07 22:16 von Admin

Renate Hendricks, Bernhard „Felix“ von Grünberg und Ernesto Harder von der Bonner SPD haben einen gemeinsamen Vorstoss zur aktuellen Bäderdiskussion veröffentlicht. "Es muss Bewegung in die Bonner Bäderdiskussion kommen". Wir fassen hier einige der Punkte  zusammen. Die komplette Information der SPD Bonn finden Sie hier. Und hier den Artikel dazu im General Anzeiger.

Die angedachten Schließungen bringen keine Einsparungen!

Nach dem neuen Gutachten würde der Erhalt aller Bäder Betriebskosten in Höhe von 7,34 Millionen im Jahr, der Neubau im Linksrheinischen Bonn 7,26 Millionen und der Neubau in Beuel würde jährliche Kosten von 7,39 Millionen betragen.

Kürzungen des Schulschwimmens sind nicht akzeptabel –

Unsere Kinder müssen an der Schule schwimmen lernen! Das Schulschwimmen darf nicht eingeschränkt werden, bereits heute können ca. 30% aller Kinder bis 14 Jahre nicht schwimmen.
(Anmerkung Autor: Siehe auch unsere Meldung aus Mai 2011, aber vermutlich noch immer aktuell,)

Schwimmen ist der Sport, den alle in der Gesellschaft unabhängig ihrer sozialen Herkunft betreiben.

Deshalb brauchen alle vier Stadtbezirke ausreichend Wasserflächen, um sowohl im Sommer als auch im Winter schwimmen gehen zu können.

Stattdessen schlägt die SPD folgende Vorgehensweise vor:

Investitionen zur Bädersanierung sofort frei geben.

Die Stadt gibt die Investitionen, die im aktuellen Haushalt z.B. für die weitere Sanierung des Melbbades und des Frankenbades zur Verfügung gestellt wurden, frei. Es kann nicht sein, dass der Sanierungsstau durch Nichtstun weiter erhöht wird. Im Bereich des Melbbades wäre das besonders ärgerlich, da der Verein der Melbbadfreunde hier Mittel zur Verfügung stellt, die nicht abgerufen werden.

Bäderkonzept zur Sanierung der Bäder erneut aufgreifen

Betriebskosten einsparen, in dem man neue Trägerschaften und Übernahmen prüft.

Bürgerbeteiligung sinnvoll gestalten.

Eine Bürgerbeteiligung, die in Bezug auf das neue Bädergutachten von der Koalition vorgesehen ist, ist damit nicht sinnlos – im Gegenteil. Aber eine Bürgerbeteiligung über dieses Gutachten und darüber, welches Bad geschlossen werden kann und welches nicht, macht keinen Sinn. Vielmehr sollte man die Bürgerinnen und Bürger befragen, welche Spezialisierungen der Bäder vorgenommen werden sollten. Soll z.B. das Kurfürstenbad zum Wellness- und Kurbad ausgebaut werden? Welches Bad soll zum Familien- oder Spaßbad umgerüstet werden und welches Bad zum Sport- und Fitness-Bad ausgebaut werden? Das Beueler Bad oder das Frankenbad?

Bürgerengagement zu unterstützen ist hilfreich.

 Das Engagement von Bürgern und Bürgerinnen vor Ort erhöht die die Identifikation der Menschen mit den Bädern und zeugt von einer hohen Verantwortlichkeit für das Gemeinwohl. Dieses Engagement gilt es zu unterstützen und zu fördern.
Mit diesem Engagement können Synergien entstehen, die für die Stadt einen erstaunlichen Mehrwert bedeuten. Die Freibad Freunde Friesdorf, der Rüngsdorfer Freibadverein aber auch die Bürger und Bürgerinnen im Melbtal machen dies beispielhaft überdeutlich. Diese Bürgerinitiativen helfen mit, Bonn weiterhin als attraktive Stadt mit einem hohen Freizeitwert zu sichern.

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