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Wer sich am offiziellen Eröffnungs-Sonntag auf markige Worte und Reden gefreut hatte, wurde herb enttäuscht. Die offizielle Eröffnung ging, politisch betrachtet, ganz unscheinbar vorüber - und das in der Hochzeit des Kommunalwahlkampfs. Nur ganz aufmerksamen Badegästen wird die für einen Freibadbesuch eher zu gut gekleidete Männergruppe aufgefallen sein, die das neue Kleinkinderbecken begutachtete, einen Blick unter den Rasen zum neuen Schwallbehälter riskierte und dann genauso unauffällig wieder verschwand wie sie gekommen war. Das wars dann wohl.
Und so gehörte das Bad wieder ganz den Bürgern,
die sich bei strahlendem Sonnenschein und freiem Eintritt an den
zahlreichen Attraktionen und Informationen erfreuen konnten.
Beispielsweise an den Plakaten des Poppelsdorfer Geschichtsvereins.
Anschaulich wurde dort die über 50zig jährige Geschichte des Melbbads mit Karten und
Bildmaterial erläutert.
Info: www.poppelsdorf.de/foerderverein_poppelsdorfer_gesch.htm
Eine Rutsche am drei Meterturm reizte alle Altersklassen zu akrobatischen Meisterleistungen. Ob auf dem Bauch, den Knien oder sogar stehend, stürzten sie sich in das große Becken.
In der Nähe des Eingangs hatte sich die Wasserwacht des DRK postiert. Sie informierten über ihre Arbeit und zeigten die Rettung eines Ertrinkenden mit einer schwimmenden Transporttrage. Das mitgebrachte Motorboot ließen sie aber nicht zu Wasser....
Dort waren auch die Physiotherapeuten zu finden. Wer
wollte konnte neben Informationen auch direkt die Erholung für
gestresste Muskeln vor Ort testen. Vier helfende Hände warteten auf
Mutige...
Infos: www.physiotherapiebergmann.de, Mail:
info@physiotherapiebergmann.de
In der Nähe des Nichtschwimmerbeckens wartete ein aufblasbarer Ketterturm auf die Bergsteiger von morgen. Aber irgendwie war es cooler sich hüpfend um den Berg zu bewegen, als die Aussicht von oben zu genießen. Seis drum, Spass hatte alle - fast alle, denn die ganz nassen Kletterwilligen mussten sich erst von der Sonne trockenpusten lassen. Sonst wäre die Rutschgefahr zu groß gewesen.
Was wohl die wenigsten Besucher vorher kannten war
die Sportart Synchronschwimmen. Galant ragten im Takt der Musik Beine
und Arme aus dem Wasser, und schwupps waren sie im nächsten Moment auch
schon wieder verschwunden. Viel Luft und Konzentration war dafür nötig.
Was den meisten Zuschaueren jedoch verborgen blieb- aber keineswegs die
Leistung schmälert - ein kleiner Unterwasserlautsprecher sorgte für das
richtige Taktgefühl "kopfunter".
Infos: www.isv-badgodesberg.de/angebot/synchronschwimmen
Ganz am Rande des großen Beckens führte der
Tauchclub Neugierige ganz behutsam in die Unterwasserwelt des Melbbads
ein. Mit Maske und Atemflasche tauchten sie gemeinsam ab. Ob sie
bedeutende Unterwasserfische während des Tauchgang gesehen haben, bleibt
jedoch ihr Geheimnis....
Bilder und Infos unter: www.tsc-bonn.de/bilder/schnup_2_0709/index.html
Sportliche Höchstleistungen beim Wenden der Bratwürste oder portionieren der Pommes verbrachte das Personal in der Imbissbude und am Getränkestand. So mußte keiner hungrig oder durstig das Melbbad verlassen, sich aber brav in die, über die einige Zeit existierende, Warteschlange einreihen.
Wer noch mehr Erfrischung wollte, konnte sie sich im Nichtschwimmerbecken holen. Hier sorgte die Feuerwehr für Fontainen, die von vielen für eine Erfrischung von oben genutzt wurde.
Wem das noch nicht genug war, der konnte noch Hockey spielen oder im Armbrustschießen des SSF seine ruhige Hand testen.
Nicht zuvergessen die Band. "Get Ready" sorgte für eine nette Stimmung und den entsprechenden Rhythmus.